Bezirksapostel zu Besuch in Radeberg

Besondere Freude konnten die Gemeinden Radeberg und Pirna im Gottesdienst mit Bezirksapostel Wilfried Klingler erleben.

Vor dem Gottesdienst begrüßten die Kleinsten der Gemeinden und ihre Eltern den Bezirksapostel. Sie sangen das Lied „Ein Gärtner geht im Garten“. Dabei hielten die Kinder Blumen und Gießkannen in der Hand. Anschließend überreichte jedes Kind dem Bezirksapostel eine Blume.

Der Bezirksapostel stellte den Gottesdienst unter das Bibelwort Psalm 11, 7:

„Denn der HERR ist gerecht und hat Gerechtigkeit lieb. Die Frommen werden schauen sein Angesicht.“

In seinem Dienen erinnerte er an eine Begebenheit aus seiner Zeit als junger Vorsteher. Sein damaliger Bezirksapostel (Steinweg) besuchte die Gemeinde. Beim Eintreffen in der Sakristei sagte er, dass es schön sei, hier zu sein. Er untermauerte das mit den Worten: „Hier können mich die Pfeile des Bösewichts nicht erreichen.“ Dies brachte zum Ausdruck, dass er im Hause Gottes eine besondere Nähe zu Gott verspüren konnte. In dieser Nähe würden alle Befindlichkeiten verschwinden.

In seinem weiteren Dienen ging der Bezirksapostel auf die Begriffe Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit ein. Manches Mal würden wir uns ungerecht behandelt fühlen, wenn uns etwas Schlimmes zustößt. Er veranschaulichte dies am Beispiel Asafs (Psalm 73), der sich mit den Gottlosen verglich und dabei fast gestrauchelt wäre. Auch erklärte er, dass die gerecht sind, die Gottes Nähe suchen und auf seine Stimme hören. Als Beispiel für einen Gerechten nannte er Daniel, der sich trotz der geltenden Gebote zu Gott wandte.

Der Gottesdienst wurde von vielfältigen musikalischen Beiträgen umrahmt.

A.B. / Fotos: M.V.