um 1895
Glaubensschwester Zieschner, aus Seifersdorf b. Radeberg stammend, wurde mit ihrem Mann in Berlin neuapostolisch. Nach seinem Tod zog sie nach Radeberg und zeugte freudig von ihrem Glauben. Sie hatte somit großen Anteil am Entstehen der neuapostolischen Gemeinde, die heute zu den drei ältesten Gemeinden im Kirchenbezirk Dresden zählt.
04.05.1898
Stammapostel Krebs hält den ersten Gottesdienst, versiegelt 11 Seelen und ordiniert W. Hennersdorf zum Unterdiakon;
Gründung der Gemeinde Radeberg (die zunächst von Dresden aus betreut wird)
1900
Unterdiakon Hennersdorf empfängt das Diakonenamt und wird ein Jahr später Priester sowie der erste Vorsteher der Gemeinde
1901
Die Gemeinde umfasst nunmehr 73 Mitglieder, die sich in einem Raum auf der Dresdener Straße 3 versammelt.
1902
Offizielle Anerkennung als "Neuapostolische Gemeinde" durch das Ministerium des Kultus und Öffentl. Unterrichts
1907
Errichtung einer eigenen Kapelle auf der Steinstraße 6 für inzwischen 153 Glaubensgeschwister
1921
Abtrennung des größeren Teils der Gemeinde zum späteren Reformiert-Apostolischen Gemeindebund
Neuapostolische Kirche