Lukas 10, 33 – „Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte es ihn.“
Priester Thomas Weise leitet den Gottesdienst und eröffnet mit einer feierlichen Einführung in das Bibelwort. Seine Worte luden ein, Verantwortung füreinander zu übernehmen und das Gute nicht nur zu denken, sondern zu tun.
Ein Tag der Herzlichkeit und des offenen Herzens: Der Barmherzige Samariter macht sich auf den Weg, sieht den Verletzten, fühlt mit und setzt sofort Hilfe in Tat um. Auch wir möchten lernen, aufmerksam zu sein, zu handeln und zu teilen – ganz im Sinn der Jahreslosung 2025: Es ist Zeit, Gutes zu tun.
Durch die anschauliche Darstellung des Gleichnisses durch Diakon René Wernicke wird sichtbar, wie Grenzen überwunden werden, wenn Mitgefühl und Einsatzbereitschaft den Weg weisen. Der heutige Familiengottesdienst lädt Jung und Alt ein, gemeinsam zu entdecken, wie kleine Gesten Großes bewirken können.
Zwei Fragen wurden der Gemeinde einige Wochen zuvor als Hausaufgabe mitgegeben:
- Was bewirkt es, wenn man Gutes tut?
- Womit kann man DIR etwas Gutes tun?
Aus vielen Antworten wächst ein lebendiger Austausch darüber, wie Nächstenliebe konkret im Alltag, in der Familie und in der Gemeinde gestaltet werden kann.
Die Kinder der Gemeinde erhielten einen persönlichen „Erste-Hilfe“-Koffer mit nützlichen Dingen: Taschentücher zum Tränentrocknen, etwas Süßes zum Teilen, Pflaster für Notfälle und einen Regenbogenstift für liebe Nachrichten – eine kindgerechte Erinnerung daran, dass auch kleine Dinge viel bewirken können.
Am Ende des Gottesdienstes erhielten alle Geschwister und Gäste eine Karte als Erinnerung, welche auf der Vorderseite das Thema bzw. Motto der Jahreslosung 2025 trug. Auf der Rückseite befanden sich noch wertvolle Anstöße was man Gutes für seinen Nächsten tuen kann.
Musikalisch wurde der Gottesdienst begleitet von Beiträgen der Kinder und gemeinsamen Gemeindegesang.
Die Lieder tragen das Thema weiter in Herz und Alltag.
Im Anschluss fand ein gemeinsamer Brunch statt.
Möge dieser Gottesdienst uns befähigen, nicht am Rand zu stehen, sondern mitten hineinzugehen – mit offenen Augen, offenen Herzen und der Bereitschaft, heute Gutes zu tun
Neuapostolische Kirche